Archiv der Kategorie: StreetKids

StreetKids | Zauberer von Oz | 2017

präsentieren am Sonntag, 08. Oktober 2017, 15:30 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus Gründau-Rothenbergen

“Der Zauberer von Oz”

Theaterstück für Kinder ab 6 Jahren
von Manfred Hinrichs Bettinger



Zum Inhalt:

Ein Wirbelsturm schleudert Dorothy und ihren Hund Toto in ein magisches Land. Leider landet sie zu unsanft auf der bösen Hexe des Ostens und mitten in einem aufregenden Abenteuer, das sie wie man ihr sagt nur mithilfe des Zauberers von Oz meistern kann. Gemeinsam mit ihren bekannten Freunden, der Vogelscheuche, die gern weniger Stroh im Kopf hätte, dem Blechmann, der ein warmes Herz ersehnt oder dem ängstlichen Löwen auf der Suche nach mehr Mut stellt sie sich tapfer jeder Gefahr …

Es spielen für dich:

Paula Rudolf (Dorothy)
Lara Ernst (Ihr Hund Toto)
Chiara Schwekendiek (Ihre Tante Em, Nordhexe, Westhexe, Kalidah)
Marta Kalkowski (Onkel Henry, Zauberer von Oz)
Jasmin Mauler (Die Vogelscheuche)
Alexander Breininger (Der Blechmann)
Sophia Glorer (Der Löwe)
Fiona Haldy (Die Königin der Feldmäuse, Der grüne Torwächter)
Isabelle Weinel (Die blauen Mümmler, die grünen Pummel, die gelben Winkies, die Feldmäuse)
Maya Wallaschek (Die blauen Mümmler, die grünen Pummel, die gelben Winkies, die Feldmäuse)
Nele Schwekendiek (Die blauen Mümmler, die grünen Pummel, die gelben Winkies, die Feldmäuse)

Leitung:

Elke Dreßbach

Souffleuse:

Elke Dreßbach

Maske:

Sarah Marie Krieg

Wo und wann?!

Sonntag, 08. Oktober 2017
im Dorfgemeinschaftshaus Rothenbergen

Beginn: 15:30 Uhr
Einlass: 15:00 Uhr
Eintritt: 3 €uro


Presse:

> Gemeinsam Richtung Smaragdstadt <
„Streetkids“ proben für Zauberer von Oz / Aufführung im Oktober

Gelnhäuser Neue Zeitung, 01.08.17

> Eine Reise in ein zauberhaftes Land <
Rothenberger Nachwuchsschauspieler „Streetkids“ bringen den „Zauberer von Oz“ auf die Bühne

Gelnhäuser Neue Zeitung, 11.10.2017

StreetKids | Lottchens Traum | 2016

präsentierten am Sonntag, 28. Februar 2016, 15:30 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus Gründau-Rothenbergen

“Lottchens Traum”

Theaterstück für Kinder ab 6 Jahren
von Antje König



Zum Inhalt:

Lottchen übernachtet bei ihrer Großmutter. Den ganzen Tag hat es geschneit und Lottchen hat im Hof einen Schneemann gebaut. In dieser Nacht hat sie einen Traum. Sie träumt, dass der Abendstern, ihr und ihrem lebendig gewordenen Schneemann eine Geschichte erzählt: Von der Heißen Marie, die ihr Feuer auch im Winter nicht ausmachen will und beschlossen hat, dass es auf der Erde nur noch heiß ist, dass es nie wieder regnet und nie wieder auch nur eine Schneeflocke vom Himmel fällt. Die Regentrine hat sie schon gefangen und in einen Käfig gesperrt. Jetzt muss sie nur noch den Kalten Fritz und die Schneekönigin besiegen, aber dann bekommt sie Zahnschmerzen – Dumm, dass nur der Kalte Fritz sie von den furchtbaren Schmerzen befreien kann und natürlich etwas dafür verlangt…

Es spielten für dich:

Chiara Schwekendiek (Lottchen)
Joana Stolz (Schneefrau Karoline)
Cinzia Marino (Abendstern)
Tabea Klug (Großmutter + Regentrine)
Olivia Würz (Die Heiße Marie)
Nele Schwekendiek (Würmling)
Karolina Kappes (Würmling)
Marta Kalkowski (Meister Lampe)
Maya Wallaschek (Hase)
Sophia Glorer (Hase)
Helena Würz (Schneekönigin)
Alexander Breininger (Der Kalte Fritz)
Celina Ludwig (Schneeflöckchen)

Leitung:

Elke Dreßbach

Wo und wann?!

Sonntag, 28. Februar 2016 im Dorfgemeinschaftshaus Rothenbergen

Beginn: 15:30 Uhr
Einlass: 15:00 Uhr
Eintritt: 3 €uro


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Presse:

> Ein modernes Wintermärchen <
„Streetkids“ aus Rothenbergen spielen „Lottchens Traum“

Gelnhäuser Neue Zeitung, 04.02.16

> Mittendrin im Wintermärchen <
„Streetkids“ spielen „Lottchens Traum“ / Großer Beifall für Nachwuchsakteure im Bürgerhaus Rothenbergen

Gelnhäuser Tageblatt, 01.03.2016

> Mit den Hasen gegen das ewige Feuer <
Rothenberger Streetkids präsentieren „Lottchens Traum“ im Dorfgemeinschaftshaus

Gelnhäuser Neue Zeitung, 02.03.16

StreetKids | Dopplereffekt – die Mega-Sketchshow | 2013

präsentieren am 23. November 2013, 16:00Uhr

„Dopplereffekt – die Mega-Sketchshow“

lustige Sketche für Groß und Klein

von Andreas Kroll

Zum Inhalt:

Tina will gerade das Publikum begrüßen, als plötzlich Anne auftaucht. Ihre Theatergruppe habe hier heute Abend Generalprobe, meint sie verdutzt …

Oh nein, hat also der schusslige Hausmeister die Termine durcheinander gebracht! Was tun? Da beide Gruppen Sketche aufführen wollen, beschließt man, abwechselnd zu spielen.

Und so führen zwei Moderatoren durch diese 35 Rollen starken, extra „fett“ pointengespickten Abend!

Es spielen für dich:

Alexander Breininger

Marta Kalkowksi

Alina Klein

Linda Leske

Selina Müller

Charlotte Roth

Florian Schäckel

Denise Sieron

Evana Stolz

Joana Stolz

Leitung:

Axel Gerhardt

Wo und wann?!

23. November 2013 im Dorfgemeinschaftshaus Rothenbergen

Beginn: 16:00 Uhr

Einlass: 15:30 Uhr

Eintritt: 3 Euro

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Presse:

Gelnhäuser Tageblatt, 25.11.13

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StreetKids | Ein Brunnen fuer Schilda | 2012

präsentierten am 24. November 2012, 16:00Uhr

„Ein Brunnen für Schilda“

Lustiges Stück für Kinder

von Rudi Schenk

Zum Inhalt:

Eine neue Schilda-Geschichte.
Sie kreist um die Themen „Zeit und Vergänglichkeit.“: Der Bürgermeister weiß, wie es möglich ist, die Zeit zu überlisten und ewig leben zu können. Die Gräfin von Kannichmehr ist mit ihrer Dienerin unterwegs nach Bad Jungblut, um – mit frischem Blut in den Adern – wieder jung zu werden. Abseits dieser „Hauptgeschichten“ verwechseln Figuren des Spiels, ebenso zwei Zuschauer das Geschehen auf der Bühne mit der Realität. Dies führt zu erheiternden Konfusionen.

Es spielten für dich:

Alina Geilich (Die Erzählerin)
Pascal Illing (Der Bürgermeister)
Alina Klein (Bürgerin)
Philipp Klein (Bürger)
Selina Müller (Bürgerin)
Marta Kalkowski (Bürgerin)
Evana Stolz (Die Gräfin)
Joana Stolz (ihre Dienerin)
Pascal Sauerteig (Zuschauer)
Sarah Zuck (seine Freundin)

Leitung:

Axel Gerhardt und Annette Krüger

Wo und wann?!

24. November 2012 im Dorfgemeinschaftshaus Rothenbergen

Beginn: 16:00 Uhr
Einlass: 15:30 Uhr
Eintritt: 3 Euro

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Presse:

> Gräfin Kannichmehr und die ewige Jugend <
Rothenberger „Street-Kids“ feiern am kommenden Samstag mit ihrem neuen Stück „Ein Jungbrunnen für Schilda“ Premiere

Gelnhäuser Tageblatt, 21.11.2012

> Neues von den Schildbürgern <
Jugendtheater Street-Kids aus Rothenbergen feiert Bühnenpremiere mit „Ein Brunnen für Schilda“

Gelnhäuser Tageblatt, 21.11.2012

 

 

 

 

Der Autor des Stückes, Rudi Schenk, schrieb uns eine eMail am 04.11.2012:
„Liebe Freunde/Freundinnen des Darstellenden Spiels. Über das Internet erfuhr ich von Ihrem Plan, mein Stück zur Aufführung zu bringen. Darüber freue ich mich sehr – und ich wünsche Ihnen allen ein „volles Haus“ und gutes Gelingen des Spiels. Gerne würde ich zur Aufführung kommen, aber das wird kaum möglich sein: für einen nicht-motorisierten Zeitgenossen ist die Enfernung einfach zu groß. Wenigstens in Gedanken will ich bei Ihnen sein. … Toi, toi, toi am 24. und 26. April !“

Und auch nach dem Stück meldete er sich bei uns erneut am 09.12.2012.
Bezugnehmend auf die Zeitungsartikel schreiben:
„Das, was die Fotos in mir auslösen, möchte ich Ihnen nun wiedergeben. Ich hoffe, Ihnen – Ihrer Kollegin Frau Krüger – und der Spielgruppe – mit meinen Eindrücken, die die Bilder bei mir immer noch hervorrufen, einigermaßen gerecht zu werden.

Es macht mir viel Freude, das Bühnenbild zu betrachten. Mit viel Einfallsreichtum sind die Kulissen getsaltet worden. Der Brunnen – ein Meisterstück ! Immerhin musste er so hoch sein, dass Ihr langgeratener Bürgermeister darin versenkt werden konnte. Vielleicht können Sie mir doch berichten, wie Sie mit dem „Brunnenbauproblem“ zurecht gekommen sind.

Was mir auch gefällt, ist die Idee, die Gräfin von Kannichmehr in einem Handwagen(bei uns heißen solche Utensilien „Bollerwagen“) durch die Gegend zu kutschieren. „

 

Event | 20jähriges Jubiläum der Jugendabteilung

Grillfest zum 20jährigen Jubiläum der Jugendabteilung „StreetKids“

am 02. Juni 2012 ab 16 Uhr

an der Lagerhalle

Nachdem das Theater-Ensemble Rothenbergen im vergangenen Jahr bereits sein 25-jähriges Jubiläum feiern konnte, gab es dieses Jahr schon wieder etwas zu feiern – wieder ein Jubiläum! Die Jugendabteilung des Vereins besteht nämlich ebenfalls schon seit unglaublichen 20 Jahren.

Wir alle werden älter, das haben wir alle gemeinsam. Auch die Schauspieler des Theater-Ensemble Rothenbergen, das war den Akteuren schon vor 20 Jahren klar. Dass die jugendlichen Liebhaber von damals irgendwann nicht mehr als Jungspunde durchgehen würden, zeichnete sich schnell ab. Woher also soll der Nachwuchs kommen? Reiner Joh ergriff damals die Initiative und gründete eine Jugendabteilung, die seither ein Theaterstück pro Jahr aufführt. Von Märchen, über Sozialkritische Themen bis hin zum Kriminalstück gab es auf der Bühne schon viel zu sehen.

Auch schon einige Schauspieler haben die Jugendabteilung in den letzten 20 Jahren durchlaufen. Einige sind noch heute im „Senioren“theater mehr als aktiv. Axel Gerhardt beispielsweise ist von Anfang an bei den jetzigen StreetKids dabei gewesen. Und heute leitet er selbst die Jugendabteilung und probt, lacht und hat Lampenfieber mit den Jugendlichen von heute. Da soll mal einer sagen, die Jugend wäre nicht engagiert.

Anfang Juni feierte dann das Theater-Ensemble seine Jugendabteilung. Viele Mitglieder, aktuelle Jungschauspieler und einige ehemaligen Akteure waren zum Fest gekommen. Und so bleibt nur zu hoffen, dass sich jedes Jahr aufs Neue interessierte Kinder und Jugendliche bei Axel Gerhardt melden, die Lust, Spaß und Freude am Schauspielern haben, eventuell ja bis ins Erwachsenenalter hinein.

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Presse:

StreetKids | Das verschwundene Zauberlicht | 2011

präsentierten am 19. November 2011

„Das verschwundene Zauberlicht“

Ein Theaterstück für Kinder

von Antje König

Zum Inhalt:

Im wunderschönen Nickelland lebt man glücklich und zufrieden zusammen. Während die Nickelkinder fleißig und vergnügt in der Schule sitzen und bei Frau Nickelzwick das ABC lernen, erhält Professor Rabe einen Brief von dem bösen, gefährlichen und allgemein gefürchteten Tubösius Schnorrz aus dem Lügenwald. Dieser hat nämlich das Zauberlicht gestohlen und verlangt hierfür eines der Nickelkinder.
Unerlaubterweise machen sich nun die Nickelkinder auf eigene Faust auf den Weg in den düsteren Lügenwald, um das Zauberlicht zurück zu holen. Außer sich vor Sorge um die Kinder machen sich nun auch Frau Nickelzwick und Professor Rabe auf in den Wald. Sowohl die Kinder, als auch die Erwachsenen werden von verrückten unheimlichen Kreaturen empfangen von denen niemand weiß, ob sie gut oder böse sind.
Auf ihrem spannenden und abenteuerlichen Weg durch den Wald verschwindet nun auch noch ein Nickelkind (Schnuffy) spurlos. Werden die Nickelkinder Schnuffy retten und das Zauberlicht vom bösen Schnorrz wieder holen können?

Es spielten für Sie:

Pascal Illing (Nickelkind 1)

Anuschka Glaser-Gallion (Nickelkind 2)

Sarah Zuck (Nickelkind 3)

Laeticia Laane (Nickelkind 4)

Pia Henning (Frau Nickelzwick)

Kim Salg (Professor Rabe)

Selina Müller (Pilz / Irrlicht 2)

Alina Geilich (Wegweiser)

Philip Klein (Spuck)

Pascal Sauerteig (Schnorrz)

Alina Klein (Pilz / Irrlicht 1)

Marta Kalkowksi (Pilz / Irrlicht 3)

Leitung:

Axel Gerhardt und Marina Sell

Kulissenbau:

Stefan Bestajovsky, Klaus Dreßbach, Jochen Sykala

Technik:

Walter Sell

Maske:

Paul Kistner

Presse:

Gelnhäuser Neue Zeitung, 27.10.11

blickpunkt Gründau, 05.11.11

Gelnhäuser Neue Zeitung, 17.11.11

StreetKids | Die computergesteuerte Regenmaschine | Dezember 1995

„Die computergesteuerte Regenmaschine“

eine turbulente Gangsterjagd

von Peter Klusen


Zum Inhalt:

Der junge Florian dfindet das ausgeraubte Gespent des Regens niedergeschlagen vor, er hilft bei der Suche nach dem Gansterchef und dessen Gehilfen. Während der Verfolgungsjagd erfährt Florian, dass die ABC-Bande die Prinzessin Baresi entführen will.
Die Kindergruppe um Florian bleibt den Räubern auf der Spur und trifft nach einigen Abenteuern endlich auf die gefährdete Prinzessin. Dann aber eine Verwechslung: Scheich Baresi glaubt, Florian und die Kindern seien die gefährliche ABC.Bande und sperrt sie ein. Doch eltztendlich wendet sich das Blatt noch zum Guten, die Räuber werden gestellt und die Prinzessin wird gerettet.

Es spielten für Sie:

Kristina Bechtel

Daniela Dickel

Meike Dietz

Philipp Dietz

Kathrin Franz

Axel Gerhardt

Michaela Kolf

Xhavit Maloku

Thorsten Rech

Verena Roth

Janina Sell

Denise Stehlig

Susanne Tilp

Ursula Tilp

Carina Hoffmann

Philipp Erk

Natascha Leo

Leitung:

Reiner Joh, Sabine Sykala, Uschi Bauer

Presse:


StreetKids | Es war einmal | Dezember 1994

„Es war einmal“

Zum Inhalt:

Die Prinzessin auf der Erbse, Schneewittchen, Rumpelstilzchen und Aschenputtel. Zentrale Figuren aus den bekanntesten deutschen Märchen stehen gemeinsam auf der Bühne. Sie alle können ihr Märchen nicht mehr spielen, weil ihnen das jeweils wichtigste Requisit fehlt.
Aschenputtel indes kann ihren Prinzen nicht heiraten, weil sie sich den Fuß verstaucht hat und im übrigen würde sich auch die böse Hexe aus Hänsel und Gretel gerne mit dem jungen Prinzen vermählen …

Es spielten für Sie:

u.a.

Verena Roth

Phillip Erk


Leitung:

Reiner Joh & Mirja Endlicher

Presse:


StreetKids | Kein Apfel für Schneewittchen | Dezember 1993

Zum Inhalt:

Der Theatergeist, umhüllt in einen schwarzen Umhang, eine Art Zauberkappe und einer Querflöte in der Hand, holt das Mädchen Stefanie aus dem Publikum, denn ohne sie kann das Märchen nicht beginnen.
Nachdem Stefanie auf die Bühne gekommen ist und der Theatergeist ihr einen Teddybären „herbeizauberte“, hat sie drei Wünsche frei, die sofort in Erfüllung gehen, wenn sie ihr Stofftier ganz doll an sich drückt. Und prompt beginnt das Wünschen: die junge Schauspielerin Stefanie sitzt im Wohnzimmer mit ihrem Bruder Alex und sagt laut: „Am liebsten würde ich jetzt mit Alex ins Märchen springen und Schneewittchen retten.“
Und sofort erklingen Flötentöne, die anzeigen, dass sich im nächsten Augenblick die Wünsche von Stefanie erfüllen. Schon finden sich die beiden Geschwister im Saal der bösen Stiefmutter, die sich gerade im Spiegel begutachtet, wieder und wie allseits bekannt den Spiegel fragt, wer denn die Schönste im ganzen Land sei.
Der Verlauf des bekannten Märchens setzt sich fort, indem Stefanie sieht, wie die Stiefmutter den Apfel vergiftet und wünscht sich sogleich, dass Schneewittchen am Leben bleibt und der Apfel nicht vergiftet wird. Was ist passiert? Die Zwerge kommen nach Hause und finden Schneewittchen schlafend vor.
Nachdem der Prinz nun auch noch erfährt, dass die Schöne gar nicht tot ist, da er sie wachkitzelt, ist er sehr empört. Und die Hexe mischt sich nun ebenfalls ein.

Es spiel(t)en für Sie:

Philipp Dietz

Ursula Tilp

Susanne Tilp

Axel Gerhardt

Meike Dietz

Michaela Kolf

Thorsten Rech

Katrin Franz

Xhavit Maloku

Janina Sell

Denise Stehlig

Daniela Dickel

Verena Roth

Kristina Bechtel

Leitung:

Reiner Joh & Mirja Endlicher

Bühnenbild:

August Iffland

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Presse:

StreetKids | Till Eulenspiegel | 1992

„Till Eulenspiegel“

ein Theaterstück für Kinder in sechs Aufzügen

bearbeitet von Jutta Schulz von Borkowski

Zum Inhalt:

1. Marktszene und Diebe: Till ärgert die Kaufleute, zeigt die miese Ware, die sie anbieten, flüchtet vor ihnen und verstreckt sich in einem leeren Fass. Sagt, dass er darin schlafen will. Es wird dunkel. Zwei Diebe nähern sich. Heben das Fass hoch. Till zieht sie abwechselnd an Nase und Haaren. Die beiden fangen an zu streiten und zu raufen. Werden von der Polizei abgeführt. Till feixt.
2. Till als Küchenjunge: Der geizige Bürgermeister lässt ihn schuften und gibt ihm nur Abspülwasser zu essen. Nachricht: Der Graf von Hundertbuchen soll auf Besuch kommen. Till verkleidet sich als Graf und lässt den Bürgermeister die Brühe essen, bis der echte Graf auftaucht.
3. Till als Maler: Der Steuereintreiber und der Bürgermeister veruntreuen Geld. Till gibt sich als Maler aus und „malt“ die beiden mit Ehefrauen. Die Leinwand ist jedoch ganz weiß. Er behauptet, für Lügner  und Betrüger seie es nicht möglich, ein Bild zu erkennen. Da beteuern die vier, sie seien gut getroffen und sie könnten sich erkennen. Graf kommt dazu, will wissen was los ist. Till erklärt und die Betrüger werden abgeführt.
4. Till und die Schüler: Hochnäsige Schüler beschimpfen arme Kinder. Till hört zu. Anschließend proben die Schüler mit Lehrer ein Musikstück – Gehen weg – Till verstimmt die Instrumente – Schüler kommen wieder, wollen den Eltern vorspielen, es klingt grausig falsch.
5. Till und die linken Schuhe: Nun mache alle Jagd auf Till. Er fragt, ob sie ihn laufen lassen würden, wenn er ihnen ein tolles Kunststück vorführen würde. Einer schlägt vor, Till solle auf die Kirchturmspitze klettern,m er würde sich ja doch nicht trauen. Till erklärt sich dazu bereit, sagt er brauche aber, um etwas besonderes zu liefern, von jedem den linken Schuh. Er sammelt die Schuhe in einen Korb und verschwindet. Vom der Kirchturmspitze leert er den Korb herunter. Ein wildes Getümmel geht los, bis jeder seinen Schuh hat.
6. Schluss: Der Graf tritt auf. Will wissen was los ist. Till berichtet. Graf entscheidet, das in Zukunft alle in die Schule gehen dürfen und dass Till nicht mehr so frech sein darf.

Leitung:

Reiner Joh

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StreetKids | Das Kartenhaus | 2010

präsentieren am 22. November 2010

„Das Kartenhaus“

ein Kriminalstück
von Gabriele Seba


Zum Inhalt

Elses Imbissbude steht vor der Friedrich-Schiller-Gesamtschule.
Else versorgt neben der Laufkundschaft vor allen Dingen die Schüler und Schülerinnen mit leckeren Würstchen, Hamburgern und Pommes.
Vier Freundinnen besuchen Else jeden Tag, nicht nur, um für das leibliche Wohl zu sorgen, sondern auch, um von ihren Alltagsgeschichten und ihren mehr oder weniger erfreulichen Schulerlebnissen zu berichten.
Elses Hilfe ist gefragt, als der Diebstahl wertvollen Schmucks die Mädchenclique in
Aufregung versetzt. Schließlich wird eine von ihnen verdächtigt. Die Straftat ruft nicht nur Polizei und Presse auf den Plan, eine seltsame Lehrerin und zwei undurchsichtige Gestalten sorgen außerdem für ein vergnügliches Durcheinander auf der Bühne, bis sich die Handlungsfäden in einem erstaunlichen Finale entwirren und der Diebstahl  aufgeklärt wird.

Es spiel(t)en für Sie:

Kim Salg (Jennifer)

Sarah Zuck (Vanessa, Freundin von Jennifer)

Anuschka Glaser-Gallion (Freundin von Jennifer)

Verena Kroker (Freundin von Jennifer)

Pascal Sauerteig (Ganove)

Pascal Illing (Ganove)

Alina Geilich (Kommisarin)

Josephine Brescher (ihr Assistent)

Laeticia Laane (Reporterin)

 

Milena Lauer (Fotografin)

Selina Müller ( ihre Assistentin)

Geraldine Simdorn (Jennifers Chefin)

Philip Klein (Englischleherin)

Fabienne Simon (Else)


Leitung:
Axel Gerhardt
und Marina Sell

Technik:

Walter Sell

Maske:

Paul Kistner

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Presse:

Gelnhäuser Bote, 03.11.10

GT extra, 10.11.10

Gelnhäuser Tageblatt, 17.11.10

GT extra, 17.11.10

Gelnhäuser Neue Zeitung, 19.11.10

Gelnhäuser Tageblatt, 23.11.10

Gelnhäuser Neue Zeitung, 23.11.10

StreetKids | Entstehungsgeschichte

(oder: wenn es an wirklich jugendlichen Liebhabern mangelt…)

Unser Verein war noch recht jung; noch nicht einmal sechs Jahre, als wir erstmals über die Gründung einer Kinder- und Jugendabteilung nachdachten. Der Grund hierfür lag aber klar auf der Hand: Selbst die jüngsten unter uns näherten sich ihrem 30. Geburtstag oder waren gerade… oder auch schon länger… darüber hinaus.

Wer sollte da noch glaubwürdig ein jugendliches Liebespaar verkörpern?

Und da Nachwuchsschauspieler ja bekanntlich nicht auf Bäumen wachsen, mussten wir etwas tun. Reiner Joh ergriff die Initiative und trommelte eine stolze Truppe Theaterinteressierter Kinder zusammen. Das erste Treffen fand am 24. April 1992 in der Aula der Grund- und Hauptschule Rothenbergen statt. Aufgrund der großen Anzahl Jungschauspieler war es nicht einfach ein passendes Stück zu finden! Reiners Wahl fiel letztendlich auf einen Klassiker: “Till Eulenspiegel“.

Nach monatelangen, nervenaufreibenden aber auch kolossal lustigen Proben feierte man Premiere am Sonntag, den 13. Dezember 1992. Die Kinder entführten uns in die Welt Till Eulenspiegels anlässlich der gemeinsamen Kinderweihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr und des Gesangsvereines Rothenbergen im Dorfgemeinschaftshaus.

Dies waren die “Stars der ersten Stunde”:
Christoph Behrendt, Daniela Dickel, Meike Dietz, Philipp Dietz, Kathrin Franz, Axel Gerhardt, Sebastian Iffland, Michaela Kolf, Xhavit Maloku, Thorsten Rech, Verena Roth, Janina Sell, Denise Stehlig, Susanne und Ursula Tilp.

Die ersten Gehversuche waren gemacht. Für weitere Planungen bat Reiner um Unterstützung und so stand ihm im darauf folgenden Jahr Mirja Endlicher zur Seite. Zur Aufführung kam das Märchenstück “Kein Apfel für Schneewitchen” im Dezember 1993 – allerdings gleich zweimal. Außer der Feuerwehr und dem Gesangsverein bat auch der FC Germania Rothenbergen um Unterstützung bei der Vereines-Weihnachtsfeier. Neu bei den Schauspielern war Kristina Bechtel.

Nachdem beide Vorstellungen sehr erfolgreich waren, entschloss man sich erstmals zu einer öffentlichen Vorstellung. Diese fand im Februar 1994 im Bürgerhaus Lieblos statt. Die Verantwortlichen waren sich einig. Die Kinder machten ihre Sache toll – es war an der Zeit, ihnen Dank zu sagen in Form eines Ausfluges. So startete im August 1994 ein Bus voller gut gelaunter Jungschauspieler zum Holiday-Park nach Hassloch.

Im Dezember 1994 folgte das Märchenstück “Es war einmal“. Leider konnte Mirja nicht mehr mithelfen, so dass Reiner diesmal wieder allein für die Kindergruppe verantwortlich war. Engagiert wurde die talentierte Gruppe diesmal vom Ski-Club Breitenborn, sowie abermals von der Feuerwehr, Gesangsverein und Fußballclub Germania. Im Januar 1995 folgte wiederum eine öffentliche Vorstellung im Bürgerhaus Lieblos. Auch diesmal hatten ein paar “Neue” den Weg zum Theaterverein gefunden: Philip Erk, Natascha Leo, Rebecca Vieweg.

Im Dezember 1995 kam das Stück “Die computergesteuerte Regenmaschine” zur Aufführung. Neue Unterstützung fanden sich für Reiner: Uschi Bauer und Sabine Sykala waren zur Mitarbeit bereit. Neu bei den Darstellern war diesmal Carina Hoffmann. Neben den Vorstellungen bei Feuerwehr, Gesangsverein und Fußballclub gab es auch diesmal eine öffentliche Vorstellung im Feburar 1996. Und wieder stand ein Ausflug an: Am 01. Juni 1996 fuhren wir ins Phantasialand nach Brühl.

Inzwischen sah Reiner “seine” Theaterkinder in guten Händen und zog sich deshalb, nach vier sehr erfolgreichen Jahren, von denen der Kinder- und Jugendtheatergruppe zurück. Sabine und Uschi waren würdige Nachfolger und so kam es im November 1996 zur Aufführung des Stücks “Hexenfieber“. Leider konnte auch Uschi nicht mehr weiter mit arbeiten, so dass es in der Leitung der Gruppe erneut Veränderungen gab. Zu Sabine gesellten sich Marina Sell und ich, Anke Joh.

In diesem Jahr gab es einige Veränderungen. Die Kinder meuterten bei dem Gedanken, wieder ein Märchenstück oder “so was kindisches” zu spielen. Wir konnten das verstehen, zumal einige inzwischen Teenager und Jugendliche geworden waren. Wir wählten das Stück “Street-Kids” aus. Es ging um Bandenkrieg, Ausländerhass, Gewalt. Die heile Welt auf unserer Bühne wurde nun in die Mottenkiste verpackt und die jungen Darsteller erprobten sich auf völlig neuem Terrain. Natürlich waren damit auch die Kinderweihnachtsfeiern der Ortsvereine für uns passé, denn die Zielgruppe für das Stück “Street-Kids” war ebenfalls den Kinderschuhen entwachsen.

Im November 1997 kam es zu öffentlichen Aufführung im Dorfgemeinschaftshaus Rothenbergen. Neu dabei waren diesmal: Simone Grüttner, Vivian Lendla, Jessica Stolzenbergen, Daniela Usinger. Es wurde ein toller Erfolg. Der voll besetzte Saal bestätigte unsere Jugendlichen in ihrer Idee, “mal was anderes” zu probieren, und bestätigte uns in unserem Mut, uns darauf eingelassen zu haben. Erstmals gab es an einem Montagmorgen auch “Schulaufführungen”.

Auf Anfrage unserer Theater-Vorsitzenden und Schuldirektorin Elke Dreßbach spielten wir an einem Montagmorgen im Dezember 1997 noch zweimal unser Stück für Schüler der Rothenberger und der Liebloser Schulen, die mit mehreren Klassen das Bürgerhaus füllten. Nach diesem “Highlight” folgte bald die Namensgebung unserer Gruppe. Ab sofort hießen wir kurz und bündig “Street-Kids“.

Damit war auch der “Spielrhythmus” für die Zukunft festgelegt: Von nun an boten wir jedes Stück in 1-2 öffentlichen Vorstellungen im Dorfgemeinschaftshaus Rothenbergen an. Auch die Morgenaufführungen für Rothenberger und Liebloser Schüler wurden zur festen Einrichtung.

Ein erneuter Ausflug führte uns im Juni 1998 in den Europa-Park nach Rust.

Ein tolles Stück war im November 1998Hilfe, die Herdmann’s kommen“. Ein mitreißendes Bühnenstück, geschrieben nach einem bekannten Kinderbuch, ließ sowohl bei den Verantwortlichen als auch bei unserem Publikum kein Auge trocken. Neu dabei: Ina Fischer, Michael Joh, Robin Lendla, Philipp Schäfer, Monika Schubert, Thorsten Sell, Sebastian Sykala, Michele Wacke.

Es folgte im November 1999König Klaus sucht eine Frau“. Neu unter den Mitwirkenden waren Mareike Joh, Timo Kessler, Paul Kistner und Annika Stolzenberger.

Im Juni 2000 führte unser Weg wieder zum Europa-Park nach Rust.

Eine kleine Abwechslung in unserem inzwischen eingespielten Rhyhmus war die Mitwirkung beim “Gründauer Kultursommer 2000“. Im August spielten wir dort den Sketch “Würmer, nichts als Würmer“, allerdings mit kleiner Besetzung: Michael Joh, Paul Kistner, Vivian Lendla, Thorsten Sell, Sebastian Sykala und Michele Wacke.

Im Dezember des gleichen Jahres spielten wir einen Schulkrimi “Tote schmieren keine Brote”. Ein Jahr später folgte “Der Coup im Warenhaus”. Diesmal war Eike Sykala als Theater-Neuling dabei!

Im Jahr 2002 feierten wir 10jähriges Bestehen. Bei einer zünftigen Grillparty auf dem Gelände ser Vereins-Lagerhalle ließen wir so manche Erinnerung aus den letzten 10 Jahren Revue passieren. Und wieder packte uns die Reiselust: Im August 2002 fuhren wir erneut ins Phantasialand nach Brühl.

Eine Besondere Aufführung folgte im November 2002. Besonders deshalb, weil die Autorin unseres Stückes “Bille und die Weihnachtsfee” uns allen persönlich bekannt war. Unsere liebe Elke Dreßbach hatte dieses entzückende Kinder-Theaterstück eigens für uns geschrieben. Neu unter uns waren bei dieser erfolgreichen Aufführung Niklas Blum, Daniela Kratz, Constanze Schäfer und Melissa Stephan.

Und wieder einmal war es an der Zeit “etwas anderes” auszuprobieren. So zeigten wir im November 2003 das von Ausländerfeindlichkeit geprägte Stück: “Murat und Frank“. Neu in unseren Reihen war diesmal Jacqueline Brasch. Im Mai 2004 führte unser Weg wieder mal nach Rust in den Europapark – es war immer wieder toll dort.

Im November 2004 folgte das unterhaltsame Familienstück “Kellergäste” und im letzten Jahr zeigten wir das Stück “Der kleine Teufel Erika“. Auch diesmal gab es neue Gesichter: Frederik Jackson, Markus Kratz und Kaj Mayer waren von nun an mit dabei.

Natürlich haben uns über die Jahre immer wieder Kinder verlassen, aber durch die vielen Neuzugänge war stets “Leben in der Bude”. Es war und ist immer wieder interessant zu sehen, wie die “Street-Kids” sich erproben und weiterentwickeln. Aus anfänglich schüchternen Text-Aufsagern sind inzwischen schon einige ausdrucksstarke Darsteller geworden. Viele von ihnen sind uns die ganzen Jahre treu geblieben und haben auch schon beim Erwachsenen-Theater mitgespielt. Einige von ihnen gehören derzeit zum festen Kader: Den Namen Michaela Mahlstede, Carina Zinkhan, Axel Gerhardt, Philipp Dietz und Michael Joh braucht man für treue Theaterbesucher nichts hinzuzufügen.

Wir drei “Chefinnen” der Street-Kids arbeiten also bereits im 9. Jahr erfolgreich zusammen. Nicht vergessen möchten wir allerdings DANKE zu sagen an Reiner Joh, durch dessen erfolgreiche Aufbauarbeit wir damals eine ausbaufähige Gruppe übernehmen konnten.

Anke Joh für die Jubiläumszeitung zum 20-jährigen Bestehen des TER

StreetKids| Presseartikel 10-jähriges Jubiläum

Gelnhäuser Neue Zeitung, Rubrik „Zeitgeister“, 16. November 2002

10 Jahre StreetKids – Kindertheater Rothenbergen

Im Moment der Aufführung verschwindet die Hemmschwelle

Vor einigen Jahren passierte es bei einer Aufführung des Theaterensembles Rothenbergen: ein fünfjähriges Mädchen schleicht sich still und heimlich auf die Bühne. Sie will bei ihrem Papa sein, auch mitspielen. Damals begann einigen der Laienschauspieler zu dämmern, dass Nachwuchs für die Theatergruppe nicht nur gebraucht wird, sondern durchaus vorhanden und bereit ist, die Bretter, die die Welt bedeuten, zu betreten. Es sollten noch einige Jahre vergehen, doch die Idee einer Kindertheatergruppe war geboren.

1992 war es dann soweit: Unter der Leitung von Reiner Joh und Mirja Gudlicher wurde die Kindertheatergruppe des Theaterensembles Rothenbergen gegründet. „Till Eulenspiegel“ war das erste Stück, das die 15 Kinder vor zehn Jahren einstudierten.

Seitdem gingen in Rothenbergen viele Stücke über die Bühne: Märchen, Kinderbuchadaptionen und Kriminalgeschichten, aber auch sozialkritische Stücke wie „StreetKids“. Mit diesem Stück waren die Rothenbergener so erfolgreich, dass es der Theatergruppe 1997 ihren Namen gab.

Auch im aktuellen Stück spielen 15 Kinder mit. Natürlich sind es mittlerweile nicht mehr die gleichen Darsteller wie am Anfang. Philipp Dietz, Axel Gerhardt, Carina Hoffmann und Michaela Kolf, einst „Gründungsmitglieder“ der StreetKids, sind mittlerweile ins Erwachsenenlager gewechselt und spielen im Theaterensemble Rothenbergen mit. Das kleine Mädchen, das ganz am Anfang den Stein des Anstoßes gab und den Papa auf der Bühne besuchte, heißt Janina Sell, ists heute 18 Jahre alt und spielt im aktuellen Theaterstück der Street Kids „Bille und die Weihnachtsfee“ die Titelrolle.

Doch obwohl aus kleinen Schauspielern große werden, kann sich die Kindertheatergruppe über mangelnden Zulauf nicht beklagen. Wenn ein neues Stück geplant wird, spricht sich das schnell im Ort herum. Viele Neuzugänge erscheinen auch, weil sie selbst vorher begeisterte Zuschauer waren.

Die Leitung der munteren Truppe haben mittlerweile drei Frauen in die Hand genommen: Marina Sell und Sabine Sykala vertreten die Kindertheatergruppe im Vorstand. Anke Joh ist seit 1997 für die Regie verantwortlich. Die Herausforderung liegt laut ihr in der „Vermittlung des Rollentausches an die Kinder“. Denn zu Anfang lesen die Kinder den Text einfach nur ab. Es dauert eine Weile, bis sie lernen, wirklich zu spielen.

Jedes Jahr nach den Sommerferien beginnen die Proben für die kindgerechten Stücke, die in der Vorweihnachtszeit aufgeführt wird.

Die Altersspanne der jungen Akteure liegt zwischen 9 und 19. Ein jüngeres Alter ist nicht günstig, weil gutes Lesen eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Theatergruppe ist. Trotz diesem großen Altersunterschied gibt es jedoch innerhalb der Gruppe keine Reibereien, erklärt Anke Joh. Sie ist es auch, die mit den Kindern am Anfang bespricht, dass sie zusammen mit ihrer Rolle auch ein Stück Verantwortung übernehmen und deswegen zu den Proben montags um 17.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus regelmäßig erscheinen müssen.

Bei den Proben kann es zwar durchaus albern zugehen, doch die kleinen Schauspieler nehmen ihre Aufgabe sehr ernst. Bis zu einer bestimmten Frist haben alle ihre Texte auswendig gelernt, so dass sie etwa acht Wochen vor dem Auftritt ohne die Drehbücher auskommen. Schwierigkeiten gibt es laut Anke Joh lediglich bei Szenen, in denen das Schamgefühl der Pubertät das Schauspielern erschwert. Berührungsängste zwischen Jungs und Mädchen – beide Geschlechter sind in der Gruppe übrigens ausgewogen vorhanden – sind keine Seltenheit. Doch Anke Joh weiß: „Diese Hemmschwelle wird spätestens im Moment der Aufführung überwunden.“

Eine Aufführung allein wäre für die quirligen Jungschauspieler natürlich nicht ausreichend. So wird das Stück nicht nur am Wochenende vor dem ersten Advent gespielt, sondern auch noch bei zwei Schulaufführungen in Rothenbergen und Lieblos und auch bei Kinderweihnachtsfeiern. Die Dauer der Stücke liegt zwischen 45 Minuten und einer Stunde, aus Rücksicht auf die jungen Zuschauer.

Zum Bedauern der Gründauer Schauspieler finden meistens nur wenige Zuschauer den Weg in ihre Vorstellung. Meist setzt sich das Publikum aus Freunden, Verwandten und Vereinsangehörigen zusammen. Dies erscheint Anke Joh unverständlich, zumal die Eintrittspreise mit 1,50 € als sehr günstig zu bezeichnen sind. Doch Anke Joh ist optimistisch eingestellt: „Wir freuen uns über die, die da sind und ärgern uns nicht über die, die nicht da sind!“

Aber bei den Street Kids wird nicht nur geschauspielert. Alle zwei Jahre gibt es einen gemeinsamen Ausflug in einen Vergnügungspark. Diesen Sommer ging es ins Phantasialand. Diese Ausflüge sind so beliebt, dass jedes Mal auch einige Erwachsene daran teilnehmen.

Die nächste Aufführung steht unmittelbar bevor: am 23. November um 16 Uhr stehen die StreetKids mit „Bille und die Weihnachtsfee“ auf der Bühne im Gemeinschaftshaus Rothenbergen. Karten sind ab 15.30 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Passenderweise ist das Jubiläumsstück das erste, das nicht vom Theaterverlag gekauft wurde, sondern aus eigener Feder stammt. Elke Dreßbach, die Vorsitzende des Vereins, hat es geschrieben.

Tanja Bruske

StreetKids | Tote schmieren keine Brote | 2000

präsentierten im November 2000

„Tote schmieren keine Brote“

von Dirk Salzbrunn

Zum Inhalt

Warum ist die Frau des Hausmeisters verschwunden? Pfiffige Schüler von heute haben mehr als nur Rechenaufgaben zu lösen!
Mit Kaffee, Kuchen und von den Kindern einstudierten Darbietungen soll den Bewohnern des Altenheims ein schöner Tag bereitet werden. Alle Lehrer und Eltern haben etwas gespendet. Nur einer nicht: der geizige Hausmeister Grützmüller. Als dies seine Frau erfährt, beschließt sie, ihren Mann zu einer „Zwangsspende“ zu verdonnern. Im Alleingang läßt sie am Vormittag der geplanten Feier die belegten Brötchen, Bockwürste etc., die zum Verkauf für die große Pause gedacht waren verschwinden. Sie karrt alles zum Seniorenheim, quasi als „kleine Zugabe“ zu Kaffee und Kuchen. Als der Hausmeister seinen Kiosk öffnet, ist fast alles weg. Dummerweise haben ihn ein paar der Kinder zuvor bei einigen, im Nachhinein äußerst verdächtigen Aktionen und Gesprächen, beobachtet und belauscht. Für die Kinder sprechen die Indizien eine klare Sprache: Grützmüller hat seine Frau „um die Ecke gebracht“ und die Brötchen selbst verschwinden lassen. Dass Grützmüller und einige Damen und Herren an der Schule tatsächlich keine „weiße Weste“ haben, stellt sich im Laufe des Stücks heraus. Daß es sich bei den Missetaten aber keineswegs um Mord handelt, finden die „Detektive“ und Polizist Pustemal ziemlich schnell heraus …

Es spiel(t)en für Sie

Paul Kistner (Franz Grützmüller, Hausmeister)

Vivian Lendla (Alma Grützmüller, seine Frau)

Simone Grüttner (Frau Dr. Klotz, Direktorin)

Janina Sell (Frau Reibeis, Lehrerin)

Annika Stolzenberger (Frau Reck, Lehrerin)

Michele Wacke (Anne, Schülerin)

Philipp Schäfer (Leo, Schüler)

Sebastian Sykala (Daniel, Schüler)

Michael Joh (Maurice, Schüler)

Thorsten Sell (Ali, Schüler)

Timo Kessler (Herr Pustemal, Polizist)

Reiner Joh (Herr Flink, Opa vom Seniorenheim)


Leitung

Anke Joh, Marina Sell, Sabine Sykala

Technik

Walter Sell

Presse

StreetKids | Der kleine Teufel Erika | 2005

präsentierten im November 2005

„Der kleine Teufel Erika“


Zum Inhalt

Viel zu viel Müll liegt in unserem Park herum – in diesem Punkt sind sich die Geschwister Evi und Klaus einig. Sie beschließen, selbst mit anzupacken. Ihre Arbeit wird jäh unterbrochen als sie auf eine riesengroße „Puppe“ stoßen, die plötzlich auch noch spricht, sich bewegt und – Hörner auf dem Kopf trägt!
Dass diese neue Bekanntschaft gefährliche Abenteuer in einer fremden Welt mit sich bringt, ahnen Evi und Klaus erst, als der mächtige Oberteufel Rufus Luzifus plötzlich auftaucht…

Es spiel(t)en für Sie

Constanze Schäfer (Teufel Erika)

Jaqueline Brasch (Engel Amanda)

Daniela Kratz (Evi)

Eike Sykala (Klaus)

Philipp Schäfer (Oberteufel Rufus)

Paul Kistner (Herr Fridolin, Herr Winter)

Melissa Stephan (Frau König, Stimme Medusa)

Niklas Blum (Kleiner Teufel)

Kaj Mayer (Kleiner Teufel)

Frederik Jackson (Kleiner Teufel)

Markus Kratz (Kleiner Teufel)


Leitung

Anke Joh, Marina Sell, Sabine Sykala

Technik

Walter Sell

Presse

StreetKids | König Klaus sucht eine Frau | 1999

präsentierten im November 1999

„König Klaus sucht eine Frau“


Zum Inhalt

Das Land der Schmausen ist ein fröhliches Land:
Es lebt vom Verkauf seiner weitberühmten Makronen, die von den Köchen Lirum, Larum und Löffelstiel gebacken werden. Der König hat keine andere Aufgabe, als die Makronen mit seiner feinen Zunge selbst zu prüfen.
Doch eines Tages geschieht ein Unglück: Der König fühlt sich krank und probiert die Makronen nicht selbst, nun können sie nach dem Gesetz des Schmausenlandes nicht verkauft werden, wenn – ja wenn nicht die königliche Großmutter wäre. Sie beweist dem König, daß er nicht krank ist, sondern nur gelangweilt und vergeßlich. Und sie weiß auch das Heilmittel dafür: König Klaus soll heiraten.
Drei Prinzessinnen besuchen König Klaus an seinem Geburtstag. Ihnen wird die Aufgabe gestellt, bei einer Kostprobe alle zwölf Zutaten der Makrönchen herauszufinden. König Klaus soll die Prinzessin mit der feinsten Zunge heiraten. Das ist Prinzessin Rosi.
Doch die möchte ihn nicht zum Mann, weil er sich auf nichts anderes versteht, als auf das Probieren der Makrönchen. König Klaus ist sehr traurig, denn er möchte keine andere zur Frau als Prinzessin Rosi. Und wieder weiß die Großmutter Rat. Mit Hilfe des Narren schickt König Klaus der Prinzessin ein Gedicht, die nun merkt, daß König Klaus sie liebt und ihn heiratet.

Es spiel(t)en für Sie

Daniela Dickel

Ina Fischer

Simone Grüttner

Mareike Joh

Michael Joh

Timo Kessler

Paul Kistner

Natascha Leo

Verena Roth

Philipp Schäfer

Janina Sell

Thorsten Sell

Annika Stolzenberger

Jessica Stolzenberger

Sebastian Sykala

Susanne Tilp

Daniela Usinger

Michele Wacke

Leitung

Anke Joh, Marina Sell, Sabine Sykala

Technik

Walter Sell

Presse

StreetKids | Hilfe, die Herdmanns kommen | 1998

präsentierten im November 1998

„Hilfe, die Herdmanns kommen!“


Zum Inhalt

Weihnachten steht vor der Tür – und wie in jedem Jahr soll auch diesmal das traditionelle Krippenspiel in der Kirche aufgeführt werden.
Doch alles kommt anders:
Die mürrische Frau Armstrong muß den Job der Regisseurin abgeben. Ausgerechnet dann wollen die schlampigen, unerzogenen Herdmann-Geschwister im Theaterstück mitspielen. – Das Chaos scheint perfekt.
Nicht nur, dass Batman die Finger im Spiel hat – Da will sogar die künftige Maria ein Baby aus einem Kinderwagen vor dem Supermarkt entführen!
Doch, was sich als Katastrophe anbahnt, entwickelt sich zu guter letzt zu einer Überraschung für alle.

Es spiel(t)en für Sie

Thorsten Rech (Vater, Bob Bradley)

Kathrin Franz (Mutter, Barbara Bradley)

Verena Roth (Betty Bradley – Engel)

Michael Joh (Charlie Bradley – Hirte)

Kristina Bechtel (Eugenia Herdmann – Maria)

Simone Grüttner (Leopold Herdmann – Josef)

Sebastian Sykala (Klaus Herdmann – Weise aus dem Morgenland)

Michele Wacke (Olli Herdmann – Weise aus dem Morgenland)

Vivian Lendla (Hedwig Herdmann – Engel)

Jessica Stolzenberger (Alice Wendlaken – Engel)

Janina Sell (Frau Armstrong)

Monika Schubert (Frau Clausing)

Carina Hoffmann (Frau McCarty)

Daniela Usinger (Maxine)

Michaela Kolf (Pfarrerin Hoper)

Robin Lendla (Elmar Hopper)

Thorsten Sell (Herbert – Weise aus dem Morgenland)

Philipp Schäfer (David – Hirte)

Ina Fischer (Shirley/Beverly – Engel)


Leitung

Anke Joh, Marina Sell, Sabine Sykala

Technik

Walter Sell

Presse

StreetKids | Keine Lust auf Mord | 2009

präsentierten im November 2009

„Ein Mords Spaß“ oder „Keine Lust auf Mord“

Eine Kriminal-Komödie für Kinder in 4 Akten
von Marc Siebentritt

Zum Inhalt

Werner hat es wirklich nicht leicht. Er soll im Auftrag seines Chefs Edmondo ein neues Theaterstück schreiben. Das Stück soll von einem Mord handeln. Dabei kann Werner doch viel besser lustige Sachen schreiben! So kommt es, dass zwar Mörder, Leichen, Piraten und Polizisten in Werners neuem Theaterstück mitspielen. Doch was Hamlet, der Gärtner und der
Hofnarr auf der Bühne sollen, ist Edmondo nicht klar. Und dann mischen sich auch noch die Bühnenarbeiter in die Geschichte ein …

Es spiel(t)en für Sie

Pia Henning (Werner, der Autor)

Markus Kratz (Edmondo, sein Chef)

Kaj Mayer (Polizist B. Eckstein)

Johanna Roth (Polizist S. Chili)

Pascal Illing (Pirat 1)

Alina Geilich (Pirat 2)

Andreas Braun (Mörder Bob)

Anette Krüger (Mörder Bapp)

Kim Salg (Bühnenarbeiter 1)

Josephine Brescher (Bühnenarbeiter 2)

Anuschka Glaser (Bella)

Philip Klein (Hamlet)

Pascal Sauerteig (Mohamed)

Laeticia Laane (Antonia)

Alina Klein (Der Gärtner)

Jan Mayer (Hofnarr)

Leitung

Axel Gerhardt und Marina Sell

Technik

Walter Sell

Maske

Paul Kistner und Daniela Salg

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Presse

Gelnhäuser Bote, 11.11.2009

Gelnhäuser Tageblatt, 16.11.2009

Gelnhäuser Neue Zeitung, 19.11.2009

Gelnhäuser Neue Zeitung, 24.11.2009

Gelnhäuser Tageblatt, 25.11.2009

vorhang zu …

das war unsere diesjährige aufführung. der lang anhaltende applaus der samstags-vorstellung ist immer noch leise zu hören ;) herzlichen dank an die vielen zuschauer, welches ein kurzweiliges theaterstück mit zahlreichen lachern und einer menge szenenapplaus honorierte und sichtlich viel spass hatten.

mit neun neuen kindern und insgesamt 16 kleinen und großen schauspielern waren die proben nicht immer einfach. die nervosität war kurz vor der ersten aufführung bis ins unermessliche gestiegen, platzte dann aber, mit dem ergebnis einer fabelhaften vorstellung, aus allen heraus.

sie haben es wunderbar gemacht und freuen sich schon auf die nächste auffühung im november 2010. bis dahin arbeiten wir noch ein wenig an der lautstärke, damit auch mittlerweile die „weiter hinteren“ reihen alles bestens verstehen können :)

Axel Gerhardt

StreetKids | Das Toupet | 2008

präsentierten im November 2008

„Das Toupet“

Eine Kriminal-Komödie
von Heinz Tautkus


Zum Inhalt

Einleuchtend ist das Motiv von Felix, dem Mathe-Lehrer das Toupet zu klauen. Denn der kann ohne Toupet nicht zur Mathe-Arbeit erscheinen, und die Versetzung wäre damit gerettet. Nicht ganz so kreativ ist Evas Idee – sie will Herrn Bichler-Neuhaus einen Liebesbrief schreiben, um sich „einzuschleimen“. Doch auch andere Mitschüler/innen haben berechtigte Interessen zu vertreten. So geraten mehrere Briefe/e-mails an den falschen Empfänger, das Toupet taucht in der Handtasche der Lehrerin Frau Herrmann auf, der zu Tode erschrockenen Putzfrau fällt ein Mann aus dem Schrank … Kein Wunder, dass der Inspektor und sein Assistent den „Fall“ nicht lösen können – sie haben nicht mit der Phantasie und Durchtriebenheit der Schüler gerechnet!

Es spiel(t)en für Sie

Kaj Mayer (in der Rolle des Inspektors)

Markus Kratz (als Böhring-Meierstädt, genannt “Schulze”, sein Assessor)

Constanze Schäfer (Schülerin Eva)

Annette Krüger (Schülerin Luise)

Alina Geilich (Schülerin Nicole)

Lara Schmidt (Schülerin Anne)

Anuschka Glaser-G. (Schülerin Ina)

Jenny Gaar (Schülerin Ronja)

Josefine Becker (Schülerin Hanna)

Pia Henning (”Volksmund”)

Johanna Roth (”Psycho”)


Leitung

Axel Gerhardt und Marina Sell


Presse

Gelnhäuser Tageblatt, 22.11.2008

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Der Chefinspektor und sein Gehilfe Schulze nehmen die Ermittlungen auf. Bild: Michelmann

„Street-Kids“ des Theaterensembles Rothenbergen führen eine Kriminalkomödie auf

GRÜNDAU (rit). Im Dorfgemeinschaftshaus Rothenbergen brachten die „Street-Kids“, die Jugendgruppe des Theaterensembles Rothenbergen, eine Kriminalkomödie aus dem Schulalltag unter der Leitung von Axel Gerhardt und Marina Sell auf die Bühne. Kurzweilig und unterhaltsam führten die 13 Jugendlichen, davon zehn Mädchen, die Kriminalkomödie „Das Toupet“ auf. Zum Glück war alles nur Theater, denn die dargebotenen Intrigen der jungen Laienschauspieler wird es hoffentlich nicht im wirklichen Leben geben. Das Ensemble spielte viele kleine Szenen. Dabei wurde die Bühne laufend umgestaltet. Was nicht sonderlich störte, denn währenddessen unterhielten sich einige Schauspieler vor dem gefallenen Vorhang zum Stück.
Mitgewirkt haben: Kay Maier in der Rolle des Inspektors, Markus Kratz als Böhring-Meierstädt, genannt „Schulze“ sein Assessor, Constanze Schäfer alias Eva, Annette Krüger als Luise, Alina Geilich spielte Nicole, Lara Schmidt die Schülerin Anne, Anuschka Glaser-Gallion die Schülerin Ina, Jenny Gaar Schülerin Ronja sowie Josefine Becker die Schülerin Hanna und Sabine Oefner, die kurzfristig für die erkrankte Pia Henning eingesprungen war, den „Volksmund“ sowie Johanna Roth als „Psycho“. Janine Müller besetzte die Rolle der Lehrerin Eva sowie die der Putzfrau Herrmann. Phillip Schäfer war Lehrer Bichler-Neuhaus. Die Technik oblag Matthias Köhler und die Maske Paul Kistner.
Zum Inhalt: Der „Volksmund“, der immer den passenden Spruch auf Lager hat, bringt im Spiel die derzeitige Situation an der Schule auf den Punkt: „Wenn alle schlafen und einer spricht, dann ist das Unterricht.“ Wachgerüttelt wurden die Beteiligten jedoch, als die Putzfrau einen Schrank öffnete und ihr der darin eingesperrte Mathelehrer entgegen fällt. „Bin ich vor Schreck fast gestorben“, stammelt sie später in gebrochenem Deutsch, und die Schülerinnen stellen darauf fest: „Ein Skandal an unserer Schule, aber endlich ist mal wieder etwas los.“ Sogleich nehmen der Chefinspektor und sein Gehilfe Schulze die Ermittlungen auf. Der Hintergrund des ganzen Durcheinanders ist allerdings, dass einige Schülerinnen Angst vor der letzten bevorstehenden Mathearbeit hatten. Also wurden verschiedene Pläne ausgeheckt, um den Lehrer vom Unterricht fernzuhalten. Eine Gruppe Mädchen hatte vor, wie Diebe über den Balkon des Lehrers zu klettern und dessen dunkles Toupet zu klauen, andere wiederum setzten auf eine sanftere Methode. Sie schrieben Liebesbriefe und E-Mails, die an den falschen Empfänger gerieten, das Toupet tauchte in der Handtasche der Lehrerin Eva auf und die Wirrungen nehmen ihren Lauf.
Doch die Geschichte bekommt eine unvorhergesehene Wendung. Letztendlich hat wohl die Schülerin Ronja, die aufgrund eines fehlenden Motivs aus dem Kreis der Verdächtigen ausgeschieden ist, das Toupet entwendet. Kein Wunder, dass der Inspektor und sein Assistent den Fall nicht lösen können, sie haben nicht mit der blühenden Phantasie und Gerissenheit der Schüler gerechnet.

vorhang zu …

vielen dank an alle besucher unserer „öffentlichen“ aufführung! vielen dank auch an die über 10 schulklassen der schule in rothenbergen und lieblos für ihr kommen. es waren zwei schöne aufführungen und trotz überraschender trauriger ereignisse ging alles sauber über die bühne. an dieser stelle noch einmal vielen dank an sabine öfner, die uns so kurzfristig aushelfen konnte. sie stand zum ersten mal für das theater-ensemble auf der bühne! selbstverständlich aber auch nocheinmal die besten genesungswünsche an pia hennig, die aufgrund eines unfalls, kurz vor der aufführung, leider im krankenhaus liegen muss und deshalb nicht mitspielen konnte.

danke auch an alle neuen schauspieler (die hälfte der jugendlichen stand zum ersten mal auf der bühne!), ihr habt eure sache sehr gut gemacht! bei den „alten hasen“ merkt man jedes stück deutlich und ich freue mich auf das nächste stück mit euch allen. ich hoffe es machen auch alle wieder mit.

Axel Gerhardt