StreetKids | Till Eulenspiegel | 1992

„Till Eulenspiegel“

ein Theaterstück für Kinder in sechs Aufzügen

bearbeitet von Jutta Schulz von Borkowski

Zum Inhalt:

1. Marktszene und Diebe: Till ärgert die Kaufleute, zeigt die miese Ware, die sie anbieten, flüchtet vor ihnen und verstreckt sich in einem leeren Fass. Sagt, dass er darin schlafen will. Es wird dunkel. Zwei Diebe nähern sich. Heben das Fass hoch. Till zieht sie abwechselnd an Nase und Haaren. Die beiden fangen an zu streiten und zu raufen. Werden von der Polizei abgeführt. Till feixt.
2. Till als Küchenjunge: Der geizige Bürgermeister lässt ihn schuften und gibt ihm nur Abspülwasser zu essen. Nachricht: Der Graf von Hundertbuchen soll auf Besuch kommen. Till verkleidet sich als Graf und lässt den Bürgermeister die Brühe essen, bis der echte Graf auftaucht.
3. Till als Maler: Der Steuereintreiber und der Bürgermeister veruntreuen Geld. Till gibt sich als Maler aus und „malt“ die beiden mit Ehefrauen. Die Leinwand ist jedoch ganz weiß. Er behauptet, für Lügner  und Betrüger seie es nicht möglich, ein Bild zu erkennen. Da beteuern die vier, sie seien gut getroffen und sie könnten sich erkennen. Graf kommt dazu, will wissen was los ist. Till erklärt und die Betrüger werden abgeführt.
4. Till und die Schüler: Hochnäsige Schüler beschimpfen arme Kinder. Till hört zu. Anschließend proben die Schüler mit Lehrer ein Musikstück – Gehen weg – Till verstimmt die Instrumente – Schüler kommen wieder, wollen den Eltern vorspielen, es klingt grausig falsch.
5. Till und die linken Schuhe: Nun mache alle Jagd auf Till. Er fragt, ob sie ihn laufen lassen würden, wenn er ihnen ein tolles Kunststück vorführen würde. Einer schlägt vor, Till solle auf die Kirchturmspitze klettern,m er würde sich ja doch nicht trauen. Till erklärt sich dazu bereit, sagt er brauche aber, um etwas besonderes zu liefern, von jedem den linken Schuh. Er sammelt die Schuhe in einen Korb und verschwindet. Vom der Kirchturmspitze leert er den Korb herunter. Ein wildes Getümmel geht los, bis jeder seinen Schuh hat.
6. Schluss: Der Graf tritt auf. Will wissen was los ist. Till berichtet. Graf entscheidet, das in Zukunft alle in die Schule gehen dürfen und dass Till nicht mehr so frech sein darf.

Leitung:

Reiner Joh

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