Oktober 2007 | Eins plus eins gleich Chaos

„Eins plus eins gleich Chaos„

Komödie in drei Akten
von Heidi Mager


Zum Inhalt

Ehepaar Nummer eins, Ingrid und Paul Kreuz, haben ein Zimmer ihres Einfamilienhauses gleich  doppelt untervermietet die junge Frau Schneider wohnt dort unter der Woche und Herr Gärtner von Freitag Nachmittag auf Sonntag. Doch dann bekommen sie ein Riesenproblem: Die Untermieterin fährt nicht weg und die ganze Betrügerei droht aufzufliegen. Der Sohn muss sich in der Not um die im Fußbad sitzende Fußpflege-Kundin seiner Mutter kümmern, was er, nicht ganz fachmännisch aber durchaus hilfsbereit, tut. Als gebe es nicht schon Schwierigkeiten genug, platzt Ehepaar Nummer zwei samt Sohn herein und will eine Woche Urlaub im Kreis der lieben Verwandten verbringen. Deren Sohn ist ein begnadeter Versicherungsverkäufer, was sich an den im Laufe des Stückes verkauften Policen leicht beweisen lässt. Schließlich kommt Mutter Anna vom Urlaub zurück und möchte „den glücklichen Ehepaaren“ ein ordentliches Geldgeschenk machen, allerdings nur dann, wenn sie sich so glücklich zeigen, wie sie es schon länger nicht mehr sind. Als wäre das Chaos aus Schwindeleien, Versteckspielen, Vertuschungs- und anderen Manövern noch nicht perfekt, wird Sohn Felix, der mit seinem älteren Cousin „auf Party“ war, im Polizeiauto nach Hause gefahren!

Es spiel(t)en für Sie

Walter Sell (Paul Kreuz)

Anke Joh (Ingrid Kreuz)

Philipp Schäfer (Felix Kreuz)

Janina Sell (Frau Kübler)

Reiner Joh (Erwin Wurmer)

Simone Gruhn (Doris Wurmer)

Michael Joh (Christian Wurmer)

Carina Hoffmann (Beate Schneider)

Axel Gerhardt (Andreas Gärtner)

Vera Forschner (Anna Groß)

Leitung

Elke Dreßbach

Technik

Günter Rech

Bühne

Stefan Bestajovsky, Klaus Dreßbach, Jochen Sykala

Maske

Presse

Gelnhäuser Neue Zeitung, 05.09.2007

Gelnhäuser Neue Zeitung, 07.09.2007

Gelnhäuser Neue Zeitung, 21.09.2007


Gelnhäuser Neue Zeitung, 01.10.2007

Die Rechnung geht auf: Eins plus eins gleich Chaos

Theater-Ensemble Rothenbergen gibt vier gefeierte Aufführungen

Gründau-Rothenbergen/Lieblos (woe). „Eins plus eins gleich Chaos“ – dieses ungewöhnliche Komödien-Rechenexempel legte das Theater-Ensemble Rothenbergen seinem Publikum bei vier gefeierten Aufführungen in Rothenbergen und Lieblos dar. Unter der bewährten Leitung von Regisseurin Elke Dreßbach erwiesen sich sämtliche Aktuere als begnadete Komödianten. Die Folge: tosender Applaus und stehende Ovationen. Die Zuschauer erlebten einen erstklassigen Theaterabend, bei dem kein Auge trocken blieb.

Das Stück lebte von urkomischen Verwechslungen und Verwicklungen, die die Rothenberger Akteure mit mitreißender Spielfreide umsetzten. Die Gleichung aus dem Titel fand sich gleich in mehrfacher Hinsicht in der Komödie von Heidi Mager wieder: Die doppelte Vermietung eines Zimmers sorgte für Verwirrung und chaotisches Durcheinander. Aber auch die völlig unterschiedlichen Strukturen der beiden beteiligten Familien waren bestens dazu geeignet, Tumult und Durcheinander zu erzeugen.
Dazu noch zwei Söhne, die gerne mal über die Stränge schlugen. Das ganze „Chaos“ inszenierte die Truppe mit großem Engagement und mit zahlreichen originellen Akzenten. Philipp Schäfer absolvierte sein Debüt beim Theater-Ensemble als Felix Kreuz mit Bravour. Er hatte bereits einige Jahre beim Jugendtheater des Vereins gespielt. Das Stück „Eins plus eins gleich Chaos“ passte bestens zum eingespielten Rothenberger Team, das mit Komödien seit mehr als 20 Jahren große Erfolge feiert.
Paul (Walter Sell) und Ingrid Kreuz (Anke Joh) müssen auf jeden Cent achten. Der Anbau ihres Hauses verschlingt viel Geld.
Außerdem träumt Ingrid von einer eigenen Fußpflege-Praxis. Um die finanzielle Misere effektiv zu bekämpfen, vermietet das Paar ein Zimmer gleich doppelt. Beate Schneider (Carina Hoffmann) bewohnt das Zimmer unter der Woche. Am Wochenende besucht sie stets ihre Mutter. Diesen Umstandt nutzt die Familie, um Andres Gärtner (Axel Gerhardt) am Wochenende eine Bleibe zu bieten. Als Beate an einem Freitag nicht abreist, steckt das Ehepaar in Schwierigkeiten. Auf keinen Fall sollen die beiden Untermieter voneinander erfahren.

Also verfrachtet das Paar die junge Frau unter einem Vorwand in den Wohnwagen im Garten. Es trägt nicht gerade zur Entkrampfung der komplizierten Situation bei, dass sich Ingrids resolute Schwester Doris (Simone Gruhn) zusammen mit Ehemann Erwin (Reiner Joh) und Sohn Christian (Michael Joh) für eine Woche einquartiert.
Christian kümmert sich sofort geschäftstüchtig um die Versicherungen der ganzen Familie und nimmt seinen Cousin Felix (Philipp Schäfer) unter seine zweifelhaften Fittiche.
Doris ist im Gegensatz zu ihrer sanftmütigen Schwester Ingrid eine durchsetzungsfähige Frau. Sie sagt ihrem Mann Erwin deutlich, wo es langgeht. Schwager Paul, der sich gerne bedienen lässt, kann da nur lachen: „Na, du Leibeigener“, spottet er, als Erwin am Bügelbrett schuftet.
Paul fordert Erwin auf, mehr Rückgrat zu zeigen und steht ihm mutig bei. Doch bei Doris beißt auch er auf Granit, was wiederum Heiterkeit beim geplagten Erwin auslöst: „Das ist wirklich ein Trost – du werst aach net mit ihr ferdisch.“ Doris hingegen ermahnt ihre Schwester, sich gegen die „Macho-Allüren“ ihres Gatten zur Wehr zu setzen und predigt Konsequenz.
Das sei der Schlüssel für eine gute Erziehung des Ehemannes.
Unterdessen erfinden die Familienmitglieder immer mehr haarsträubende Geschichten, um den Untermieter-Schweindel nicht auffliegen zu lassen. Das führt dazu, dass Andres glaubt, die Untermieterin sei die Ehefrau von Erwin und Doris sei die völlig überdrehte Cousine von Paul. Doch unbemerkt von der ganzen Familie begegnen sich die beiden Untermieter allein und verlieben sich auf dern ersten Blick. Sie finden alles heraus, lassen aber die Familien noch ein wenig schmoren.
Die Fronten der beiden Ehepaare sind verhärtet, die Nerven liegen blank. Offensichtlich stehen zwei Trennungen bevor. Da kommt Anna (Elvira Forschner), die Mutter von Ingrid und Doris, viel zu früh aus dem Urlaub zurüück. Da Anna Harmonie über alles liebt, stellt sie beiden Paaren eine erhebliche Summe in Aussicht, wenn sie sich wieder vertragen. Die beiden Paare gehen nur z um Schein auf das Angebot ein und spielen Harmonie. Die ist jedoch schnell wieder gestört, als Sohn Felix, der mit seinem Cousin auf einer wilden Party war, von der Polizei nach Hause gebracht wird. Doch Oma Anna schafft es mit Überzeugungskraft und raffinierten Tricks, alle wieder zu versöhnen.
Beide Ehen erhalten eine neue Chance und eine ordentliche Finanzspritze, die beiden Untermieter sehen einer gemeinsamen Zukunft entgegen.

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