März 1999 | Schäferstündchen

„Schäferstündchen“

Lustspiel in drei Akten

von Bernd Gombold

Zum Inhalt

Auf dem Bauernhof von Sebastian Müller, Vater und Sebastian Müller, Sohn geht es momentan turbulent zu. Der Sohn wird finanziell recht kurz gehalten und möchte sich deshalb etwas nebenbei verdienen. Er gibt eine Annonce auf, in der er Zimmer für Feriengäste anbietet. Vater Sebastian darf von dieser Aktion aber nichts wissen, denn er mag die „Stadtfräche“ absolut nicht. Minna, die Haushälterin und Sepp, der Knecht vom Hof unterstützen Sebastian Junior.
Es finden sich prompt zwei Paare ein, die ihren Urlaub auf dem Bauernhof verbringen möchten. Sie suchen die Einsamkeit und wollen anonym bleiben. Sepp, der als Empfangschef fungiert, versteht die Welt nicht mehr: Da kommen Herr Käfer und Frau Schädling zusammen und Herr Schädling und Frau Käfer. Kurzerhand nennt er beide Paare Schäfer, die sich in den Zimmern zu einem „Schäferstündchen“ einnisten. Dass sich beide Paare irgendwann treffen werden, erscheint unvermeidlich.
Als noch Lissy Käfer, die heimliche Freundin von Sebastian junior auf dem Hof auftaucht, wird das Chaos perfekt. Vater Sebastian bildet sich ein, das junge Mädchen sei in ihn verliebt und rüstet zur Hochzeit. Da hilft nur eine von Minna verordnete Schocktherapie, um alles wieder ins rechte Lot zu bringen.

Es spielten für Sie

Walter Sell (Sebastian senior)

Patrick Rech (Sebastian junior)

Elvira Forschner (Minna, Haushälterin)

Reiner Joh (Sepp, Knecht)

Klaus Dreßbach (Kurt, ein Nachbar)

Lothar Hoffmann (Egon, ein Nachbar)

Kathrin Franz (Lissy Käfer)

Sylvia Matulat (Petra Käfer)

Harald Finnern (Peter Käfer)

Simone Gruhn (Karoline Schädling)

Karl-Heinrich Petzold (Karl Schädling)

Leitung

Elke Dreßbach

Beleuchtung

Günther Rech

Bühnenbild

Stefan Bestajovski; Jochen Sykala; Gerhard Günther

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