September 1992 | Der Neurosenkavalier

„Der Neurosenkavalier“

eine Psychokomödie in 4 Sitzungen

von Gunther Beth und Alan Cooper


Zum Inhalt:

Psychotherapie ist zu einer Dienstleistung mit ständig steigender Nachfrage geworden. Jeder Dritte bei uns in der Bundesrepublik ist in seinem Seelenhaushalt gestört. Depressionen, Neurosen und Psychosen greifen immer mehr um sich.
Eine Unzahl von psychotherapeutischen Praktiken und Theorien verheißen Abhilfe. Das Angebot ist enorm: Urschrei-Therapie, Gestalt-Therapie, Sex-Therapie – Autogenes Training, Sensitives Training, Gruppentraining – und so weiter, und so fort. Wer soll sich da noch auskennen? Wege und Abwege liegen hier dicht beeinander.
Ausgerechnet in dieses obskure Gefilde verirrt sich Felix Bollmann, ein Warenhausdieb. Bollmann – ein Ganove mit Herz und einem gewaltigen Schlitzohr. Er ist das, was man nur sehr selten findet: Ein ehrlicher Schuft…
Was mag passieren, wenn man einen solchen Typ per Zufall in eine psychotherapeutische Praxis einschleust und auf die Kundschaft loslässt?
Nun, wie das Leben so spielt, bzw. unser Theaterstück, passiert was sehr Merkwürdiges – im Psycho-Dschungel tut sich eine Lichtung auf – Bollmann feiert therapeutische Triumphe!
So wunderlich seine Methoden auch sein mögen, so wunderbar sind seine Erfolge. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich… Und Bollmann wird zum „Neurosen-Kavalier“, der uns Freud hin, Freud her – an eine uralte Medizin erinnern soll: An die Heilkraft der Mit-Menschlichkeit.
Dass Bollmann dabei auch zwischenmenschlich auf seine Kosten kommt, ist Ehrensache. Und dass dabei das Publikum auf seine Kosten kommen soll, ist natürlich Hauptsache!

Es spiel(t)en für Sie:

Harald Finnern

Simone Gruhn

Sylvia Matulat

Gudrun Iffland

Walter Sell

Karl-Heinrich Petzold

Thomas Ost

Leitung:

Elke Dreßbach

Bühnenbild:

Gerhard Günther

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