„Sie sind affengeil“

Bei einer unserer vergangenen Vorstellungen haben wir eine kleine Umfrage-Aktion gestartet. Sicherlich sind einige von Ihnen am Ergebnis dieser Umfrage interessiert – deshalb hier nun ein Querschnitt Ihrer – teilweise wirklich interessanten – Antworten:

Bei der ersten Frage wollten wir wissen, woher unsere Zuschauer kommen. Mit Abstand die weiteste Anreise hatte eine Zuschauerin aus Helsinki in Finnland, die nach eigenen Angaben bereits ca. 7 Stücke von uns gesehen hat und auch künftig gerne wiederkommen wird, falls zum Zeitpunkt ihrer Besuche in Linsengericht gerade Aufführungen sind. Des weiteren kommen unseren Zuschauer aus Frankfurt, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Rottenberg und Goldbach in Unterfranken, Königstein am Taunus, Steinau, Nidderau, Niddatal, Bad Orb, Alzenau, Neu-Isenburg, Karben, Westerngrund, Bad Homburg, Maintal, Biebergemünd, Linsengericht, Freigericht, Brachttal, Wächtersbach, Aschaffenburg, Hanau…um nur einige Orte zu nennen.

Besonders zu betonen ist zum einen Langenselbold, das mit einer großen Anzahl Zuschauer vertreten ist, ebenso wie verschiedene Stadtteile von Gelnhausen – allen voran Meerholz mit einer stattlichen Fangemeinde. Der größte Anteil an Zuschauer kommt natürlich von „hier“. In allen Ortsteilen Gründaus sind treue Theaterbesucher zu finden.

Die meisten unter Ihnen sind durch persönliche Empfehlungen auf unsere Theaterabende aufmerksam geworden, andere durch Presseartikel und Plakatwerbung. Viele von Ihnen sind mit unseren Darstellern verwandt, befreundet, Nachbarn… und dadurch automatisch von Anfang an dabei.

Dazu passt auch die Beantwortung der Frage, wie viele Stücke man bisher gesehen habe: Von der „Eins“ bis „Alle“ war so ziemlich jede Zahl bei den Antworten vertreten. Bei der Frage nach bestimmten Stücken, Szenen oder Figuren, die den Zuschauern in Erinnerung geblieben sind, kamen die verschiedensten Antworten. „Als Vera Forschner aus dem Schrank fiel“ beispielsweise oder „Walter Sell’s Sprung auf den Kachelofen als Meisterboxer“, oder „Reiner Joh’s Bauchlandung vor dem Soufflierkasten, als der seinen Text vergessen hatte“, und „Harald Finnern als Schwuler“.

Nahezu jeder Schauspieler wurde namentlich erwähnt und viele viele Stücke. Die meisten von Ihnen schreiben zu unserer Zufriedenheit: „Alle. Alle sind klasse. Es ist toll was Ihr leistet.“ Aus diesem Teil der Umfrage stammt auch die Überschrift dieses Artikels: „Sie sind affengeil„, formulierte eine begeisterte Theaterbesucherin aus Hanau.

Bei der letzen Frage konnte uns jeder einfach mal sagen, was ihm so auf der Seele brennt. Unsere Antworten: Nummerierte Sitzplätze wird es auch in Zukunft nicht geben, treu nach dem Motto: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

Der komplette Vorverkauf müsste neu organisiert werden – was wir nicht möchten. Und außerdem – in dem Stündchen zwischen Saalöffnung und Vorstellungsbeginn kann man essen, trinken, Programmheft lesen, Fotos anschauen, plaudern, Leute angucken!

Übrigens kann man sich von den Verantwortlichen auch Karten an der Abendkasse hinterlegen lassen – allerdings werden diese nur bis 30min. vor Vorstellungsbeginn reserviert, danach gehen sie in den (oft noch sehr begehrten) freien Verkauf. Ach ja. es werden auch weiterhin nur „halbe“ Brötchen verkauft. Ein Tipp von uns bei großem Hunger: Einfach zwei essen!

Wir wissen, das Sie bei uns oft sehr schwitzen müssen. Wir können während der Vorstellung die Saallüftung nicht laufen lassen. 1. es rauscht 2. es zieht auf der Bühne und in den ersten Reihen stark. Wir bemühen uns auch in Zukunft um Belüftung während der Pause! Außerdem: Seien Sie froh, dass Sie nicht auf der Bühne stehen müssen. Die Scheinwerfer heizen uns zusätzlich kräftig ein!

Sicher, die Stuhlreihen stehen oft sehr eng. Das ist bei allen vier Vorstellungen so, ansonsten könnten wir einigen unter Ihnen keine Karte mehr verkaufen. Und außerdem – wer eng sitzt, fällt auch nicht vor Lachen vom Stuhl. Sie sehen, wir bieten Ihnen ungeahnte Sicherheiten!

Der häufigste Ausspruch auf den Umfragezetteln lautete: „WEITER SO!„. Das zeigt uns, dass Sie im großen und ganzen doch alle mit uns zufrieden sind, und dafür danken wir. Wir danken für Ihr Interesse, für Ihr Lob und Ihre Kritik. Wir danken für Ihre Lach- und Freudentränen, für Ihre Treue und Ihren Applaus.

Bleibt uns nur zu sagen: „WEITER SO!!!

Anke Joh
(Aus dem Extraheft zum 20jährigen Bestehen)

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