März 2009

„Currywurst mit Pommes“

Satirische Momentaufnahmen am Rand einer deutschen Autobahn
von Frank Pinkus und Nick Walsh

Aufführungstermine:

 

Samstag, 21. März 2009 – 20:00 Uhr

Gemeinschaftshaus in Rothenbergen

Sonntag, 22. März 2009 – 19:00 Uhr

Gemeinschaftshaus in Rothenbergen

Samstag, 28. März 2009 – 20:00 Uhr

Saal des Gemeindezentrums in Lieblos

Sonntag, 29. März 2009 – 19:00 Uhr

Saal des Gemeindezentrums in Lieblos


 

Einlass jeweils eine Stunde vor Beginn

Zum Inhalt:

Ein Kiosk an einer Autobahnraststätte. Currywurst mit Pommes, Cola und Kaffee, Bratwurst und Frikadellen – und mittendrin die Chefin Penny, die am Tag Hunderte von Kunden kommen und gehen sieht. In dieser Szenenfolge sind es 75 Figuren in 56 Szenen. Im ersten Teil beobachtet man sie auf dem Weg irgendwohin, im zweiten auf der Rückfahrt. Und einiges hat sich in den dazwischenliegenden drei Wochen entscheidend verändert … Da gibt es den Rentner, der von seinen Kindern ins Seniorenheim abgeschoben werden soll und gleich wieder „ausbüxt“. Da gibt es die sächsische Familie auf dem Weg nach Italien, die beim Lesen der Karten leider außerordentliche Probleme hat. Da sind zwei junge Männer auf dem Weg zur Aufnahmeprüfung der Schauspielschule. Eine dänische und eine holländische Familie kämpfen um eine Videokamera. Drei Nonnen besuchen ein Konzert von Marius Müller-Westernhagen. Drei Lehrerinnen erhoffen sich in der Toscana aktive Ferien … Das ist ein schriller, verrückter, schneller Comedy-Bilderbogen, der seinen Reiz auch daraus bezieht, dass die vielen Rollen von einem kleinen Ensemble gespielt werden.

 

Presse 1:

Über unsere Premieren-Aufführung am 21. März 2009 berichtete die

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Gründau – 22.03.2009 15:16 Uhr
Kuriositäten an Pennys Kiosk

Gründau-Rothenbergen (iy). Tosenden Applaus erntete am Samstagabend die Aufführung des Stückes „Currywurst mit Pommes“ auf der Bühne des Gemeinschaftshauses in Rothenbergen. Unter der Leitung von Elke Dreßbach hauchten die Akteure des Theater-Ensembles Rothenbergen den satirischen Momentaufnahmen rund um einen Kiosk, der „Hansi-Bar“, Leben ein.

Zurückversetzt in das Jahr 1996 verfolgt das Publikum zusammen mit der burschikosen, aber herzensguten Kioskbetreiberin Penny (Elvira Forschner), die unterschiedlichsten Menschen und Situationen. So wird die Hansi-Bar beispielsweise Treffpunkt für Familien, die in den Urlaub fahren wollen und noch eine kurze Pause machen, bevor es auf die Autobahn geht. Es wird Kaffee getrunken von Lehrerinnen oder gestressten Managern. Da tauchen Motorradtypen auf oder gar zwei Bundeswehrsoldaten.

Da ist aber auch Herbert mit seinem Koffer, der unter Brücken schläft oder Diddi, der Lastwagen-Fahrer, der an Pennys Kiosk auf den Franzosen Jean-Paul trifft. Drei Wochen später tauchen die beiden dann wieder am Kiosk auf und zusammen mit Penny erlebt das Publikum einen veränderten Diddi: „Ich nenne mich jetzt Plato. Jean-Paul sagt, mein vorheriges Lisbeln sei ein Zeichen eines latent freudianischen Verdrängungsprozesses gewesen. Und das ich jetzt stottere, ist pure Kompensation“, erklärt Diddi alias Plato der erstaunten Penny.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 23. März.

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Das GT berichtet ebenfalls von der gelungenen Premieren-Aufführung:

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Zwei Stunden voller Überraschungen

Theater-Ensemble Rothenbergen präsentiert neues Stück „Currywurst mit Pommes“ – Menschliche Krisen am Imbiss

GRÜNDAU (rit). Mit einer grandiosen Premiere vor ausverkauftem Haus zeigte das Theater-Ensemble Rothenbergen am Samstag das neue Stück „Currywurst mit Pommes“ im Dorfgemeinschaftshaus. „Wenn es so läuft wie heute Abend, können wir sehr zufrieden sein“, sagte Regisseurin Elke Dreßbach in der Pause sehr erfreut darüber, dass das Publikum von Anfang an mitging. Am Ende dankten die Zuschauer den Laienschauspielern für das vergnügliche Stück in zwei Akten mit tosendem Applaus. In wahnwitzigem Tempo trafen die Menschen in dem gelungenen Stück, auf dem Weg entlang der Autobahn an Pennys Imbiss-Bude „Hansi-Bar“ aufeinander und trugen dort zwischenmenschliche Krisen aus. Sie alle verband in dem Stück der beiden Autoren Frank Pinkus und Nick Walsh eines: die Reise auf der Autobahn mit unterschiedlichen Zielorten vor den Augen. Ebenso gab es unterschiedliche Charaktere, von einer dänischen Familie über einen arbeitslosen Schauspieler, der von seiner Familie am Imbiss auf den Weg in den Urlaub einfach vergessen wurde, bis hin zu Herbert mit seinem Koffer, der unter Brücken schläft oder der Brummi-Fahrer Diddi, der auf den Franzosen Jean-Paul trifft, so tauchten in schneller Szenenfolge die Darsteller an der „Hansi-Bar“ von Betreiberin Penny auf. „Es ist ziemlich stressig, sich ständig umzuziehen, aber sehr strukturiert“, sagte Paul Kistner, der für den reibungslosen Ablauf beim Verwandeln der Schauspieltruppe hinter der Bühne behilflich war.
Kleine Freuden und Probleme beruflicher wie privater Art trafen in Gestalt der Personen an dem Imbiss aufeinander, der seit 30 Jahren von Penny betrieben wird. Drei Lehrerinnen sind auf dem Weg zum Selbstfindungstripp mit Trommelkurs in der Toscana und haben der Männerwelt abgeschworen. Auf dem Rückweg kommen sie erneut an Pennys „Hansi-Bar“ vorbei, doch diesmal jeweils in männlicher Begleitung. Der verlassene Ehemann wird auch nach drei Wochen des Wartens ohne Papiere und Geld von seiner Familie auf der Heimreise aus dem Urlaub wieder eingesammelt und die beiden Fußballfans des FC Bayern kehren mit Gipsarmen und -bein von einem Spiel gegen Werder Bremen zurück. „Wir haben in der falschen Kurve die Bayern angefeuert“, erklären sie Penny, die erstaunt auf die Verletzungen schaut. Zufrieden mit den Reaktionen des Publikums zeigte sich Regisseurin Elke Dreßbach. „Es herrscht eine konzentrierte Stimmung im Saal und es kommen Lacher an den Stellen wo wir sie nicht erwartet haben“, sagte sie erfreut. Denn das Publikum musste schon aufpassen, um die neuen Pärchen und umgestellten Konstellationen im zweiten Teil des satirischen Stücks mit reichlich Spaßfaktor richtig einzuordnen.
Die Verwandlungskünstler waren Elvira Forschner, Axel Gerhardt, Simone Gruhn, Carina Hoffmann, Michael Joh, Paul Kistner, Matthias Köhler, Daniela und Markus Kratz, Kaj Mayer, Sabine Oefner, Karl-Heinrich Petzold, Johanna Roth sowie Janina, Thorsten und Walter Sell. Die nächsten Vorstellungen des Theater-Ensemble Rothenbergen finden am 28. März um 20 Uhr und am 29. März um 19 Uhr jeweils im Gemeindezentrum Lieblos statt.

vorhang zu

rechtzeitig zum beginn der sommerzeit endet unsere frühjahrsaufführung 2009 über allerlei kuriositäten an penny’s …. t’schuldigung… penelope’s currywurst-bude.  wir bedanken uns bei den zahlreichen zuschauern und ihrer anerkennung in form von tosendem applaus bei allen vier vorstellungen. besonders gefreut haben wir uns über eine komplett ausverkaufte premieren-vorstellung.

und fragen sie ruhig mal demnächst an der currywurst-bude, wer denn nun die currywurst erfunden hat :-)

damit wir bis zur nächsten vorstellung auch wieder alle unsere kostüme und requisiten „auftrittsfertig“ haben, verabschieden wir uns und freuen uns auf ein wiedersehen im herbst 2009.

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